Traumatherapie

selbstbestimmt leben

Alte Wunden heilen

Jeder Mensch erlebt im Laufe seines Lebens Herausforderungen, die tiefgreifende emotionale Spuren hinterlassen können. Diese manchmal traumatischen Erlebnisse können unser Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen und sich auf verschiedene Lebensbereiche auswirken. Vor allem in der Kindheit werden die wichtigsten Grundlagen für ein Leben geschaffen, das eher von Begrenzungen oder von Erfüllung und Leichtigkeit geprägt ist. 

Die Erfahrung von Verbindung, Vertrauen, Zugehörigkeit und Liebe schafft die Grundlage, dass wir uns so, wie wir sind, richtig fühlen. Menschen, die das nicht erleben konnten, leiden als Erwachsene oft daran, das Gefühl zu haben nicht genug oder falsch zu sein. Depressionen, Ängste, ein aktiviertes Nervensystem, unerfüllte Beziehungen und ein verlorenes Vertrauen ins Leben können die Folgen sein. Manchmal gibt sogar ein Ereignis aus jüngster Zeit den Anlass, dass wir uns in psychischen und physischen Krisen wiederfinden.

In meiner Arbeit biete ich einen geschützten, einfühlsamen Raum, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit diesen Erfahrungen achtsam und in ihrem Tempo auseinanderzusetzen, wieder stabiler zu werden und Wege zur Heilung zu finden.

Mithilfe bewährter Methoden bzw. Elementen der Gestalt- und Körpertherapie, des Somatic Experiencing, von NARM sowie einem systemischen und konstruktivistischen Ansatz, unterstütze ich Dich dabei, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, negative Glaubenssätze abzubauen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln.

Meditations-, Atem- und Achtsamkeitsübungen rahmen diese Prozesse stimmig ein.

Es geht mir nicht darum, jemand in eine bestimmte Richtung zu bewegen, sondern um das behutsame Erkennen und Erleben des aktuellen Zustandes im Hier und Jetzt. So kann die Fähigkeit zum Selbstbezug, sowie das erfüllende Gefühl handlungsfähiger und selbstbestimmter zu werden, entstehen.

Ich freue mich, wenn Du Kontakt mit mir aufnimmst.

Einzelsitzungen, Methoden & Ziele

Es gibt zwei nachhaltige und bewährte Methoden, die in der modernen Traumatherapie angewandt werden. Einmal ist das NARM, eine Herangehensweise, die sich grundsätzlich mit Traumata beschäftigt, die überwiegend während unseren Entwicklungsjahren in der Kindheit oder als Jugendliche entstanden sind.

NARM (Neuro-affektives Beziehungsmodell) ist eine Form der Traumatherapie, die speziell auf die Behandlung von Bindungs-, Beziehungs- und Entwicklungstraumata ausgerichtet ist. NARM betont und unterstützt unsere Stärken, Fähig­keiten und unsere Resilienz. Diese Methode setzt an der Regulierung des Nervensystems an und zielt darauf ab, die tieferliegenden emotionalen Wunden und Überlebensstrategien zu erkennen und zu heilen.

Kernpunkte von NARM:

  1. Beziehung im Fokus: Der therapeutische Prozess betont die Beziehung zwischen Klient und Therapeut, um ein sicheres Umfeld für die Verarbeitung von Emotionen zu schaffen.

  2. Identifikation von Überlebensstrategien: Klienten lernen, ihre persönlichen Überlebensstrategien (wie Verdrängung, Abtrennung oder Kontrolle) zu erkennen und zu verstehen, wie diese ihre gegenwärtigen Herausforderungen beeinflussen.

  3. Emotionales Wachstum: Ziel ist es, den Klienten zu helfen, ihre emotionalen Ressourcen wiederzugewinnen und zu entwickeln, um ein authentischeres Leben zu führen.

  4. Integration von Erfahrungen: NARM fördert die Integration von traumatischen Erfahrungen, um emotionale Blockaden zu lösen und die Selbstwahrnehmung zu stärken.

NARM eignet sich besonders für Menschen, die unter den Folgen von Bindungstraumata, emotionaler Vernachlässigung oder anderen komplexen Erfahrungen leiden. Es bietet einen ganzheitlichen Ansatz zur Heilung und fördert das Verständnis für die eigenen emotionalen Bedürfnisse.

 

Somatic Experiencing (SE) ist eine Körperorientierte Therapieform, die von Dr. Peter Levine entwickelt wurde, um die Auswirkungen von Trauma auf den Körper und das Nervensystem zu behandeln. Sie basiert auf der Annahme, dass traumatische Erlebnisse oft im Körper gespeichert werden und die natürliche Fähigkeit zur Selbstregulation beeinträchtigen.

Kernpunkte von Somatic Experiencing:

  1. Körperorientierter Ansatz: SE legt den Fokus auf die physiologischen Reaktionen des Körpers im Zusammenhang mit Trauma. Durch das Erkennen und Erleben dieser Körperempfindungen wird der Heilungsprozess angestoßen.

  2. Traumawahrnehmung: Klienten lernen, ihre körperlichen Empfindungen wahrzunehmen und zu benennen, anstatt sich ausschließlich auf die verbalen Erinnerungen an das Trauma zu konzentrieren.

  3. Regulierung des Nervensystems: SE zielt darauf ab, das autonome Nervensystem zu beruhigen und die natürlichen Stressreaktionen zu regulieren. Dies fördert das emotionale Wohlbefinden und die Resilienz.

  4. Schrittweise Verarbeitung: Die Therapie erfolgt in einem langsamen, behutsamen Tempo, um Überwältigung zu vermeiden und den Klienten zu unterstützen, die Kontrolle über ihre Erfahrungen zurückzugewinnen.

  5. Ressourcennutzung: Klienten werden ermutigt, ihre inneren Stärken und Ressourcen zu nutzen, um die Heilung zu unterstützen und ein Gefühl der Sicherheit zu fördern.

Somatic Experiencing eignet sich besonders für Menschen, die an den körperlichen und emotionalen Auswirkungen von Trauma leiden, einschließlich posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und anderen stressbedingten Störungen. Durch die Integration von Körper und Geist fördert SE ein umfassendes Verständnis und eine nachhaltige Heilung.

 

Die Ziele einer Traumatherapie sind vielfältig und richten sich nach Deinen individuellen Bedürfnissen und Erfahrungen:

  1. Verarbeitung von Trauma: Du sollst die Möglichkeit erhalten, Deine traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten, um die emotionale Last zu verringern und sie in einen integrierten Teil Deiner Lebensgeschichte zu verwandeln.

  2. Emotionale Regulierung: Die Therapie zielt darauf ab, Fähigkeiten zur Regulierung von Emotionen zu entwickeln, um intensive Gefühle wie Angst, Wut oder Trauer besser bewältigen zu können.

  3. Wiederherstellung des Selbstwertgefühls: Traumatische Erfahrungen können das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Ein Ziel der Therapie ist es, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu stärken.

  4. Aufbau von Ressourcen: Es kann für Dich auch darum gehen, innere Ressourcen und Fähigkeiten zu identifizieren und zu nutzen, um mit zukünftigen Herausforderungen besser umgehen zu können.

  5. Verbesserung sozialer Beziehungen: Die Therapie kann helfen, zwischenmenschliche Beziehungen zu heilen, indem wieder erlert werden kann, Vertrauen aufzubauen und gesunde Bindungen zu entwickeln.

  6. Linderung von Symptomen: Vielleicht leidest Du unter Symptomen wie Angst, Depression, Flashbacks oder Schlafstörungen. Ein Ziel ist es, diese Symptome zu lindern und ein besseres Alltagserlebnis zu ermöglichen.

  7. Integration des Erlebten: Erfahrungen als Teil Deiner Lebensgeschichte zu akzeptieren, kann helfen, dass sie das jetzige Leben nicht mehr dominieren oder negativ beeinflussen.

  8. Stärkung der Resilienz: Die Therapie soll Dir helfen, psychische Widerstandsfähigkeit zu entwickeln, sodass Du besser mit Stress und Herausforderungen umgehen kannst.

Einzelsitzungen sind ein angemessener Rahmen, um dem Körper, dem Geist und der Seele die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, um behutsam und ohne Druck, Stabilität, Selbstbestimmung und Neuausrichtung zu ermöglichen.

Alle Einzelsitzungen finden in unseren Räumen am Wörthsee (Bayern) oder in München am Gollierplatz 16 statt. Mein Stundensatz liegt für Einzelsitzungen bei 110 € + Mwst.

„Verbindung ist Leben. Das Herzstück eines erfüllten Lebens sind erfüllte Beziehungen.“

Dami Charf

wann & wie

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Unsere Arbeit hat das Ziel Menschen einen Weg zu zeigen, sich ihren ureigenen aber oft unterbewussten Bedürfnissen, Gefühlen, Wünschen und Zielen wieder bewusst zu werden, um nach dieser inneren Führung ihr Leben aktiv auszurichten zu können.